Hautnah: Felix und die Frauen

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Felix Mendelssohn Bartholdy war kein Casanova. Letzterer war ein Herzensbrecher, Felix mehr ein Masseur der Herzen. Er respektierte die Frauen und förderte sie. Das ließ sie von ihm schwärmen. Viele große und auch heute weniger bekannte Namen finden sich darunter. Brigitte Richter erzählt in ihrem Buch „Frauen um Felix Mendelssohn Bartholdy“ (www.eudora-verlag.de) 29 Felix-Frauengeschichten – und Universitätsmusikdirektor David Timm vermittelt uns das hautnah.

Casanova ist legendär und lebte im vielfach sagenhaften 18. Jahrhundert. Er war unter anderem ein vier Jahre älterer Zeitgenosse einer anderen Legende: Felix‘ Großvater Moses Mendelssohn. Zwei höchst geistreiche und charmante Männer.

Felix Mendelssohn Bartholdy machte es in vielerlei Hinsicht seinem „Opa Moses“ nach – und fand ebenfalls früh seine Traumfrau: Cécile. Die Großen aus Kunst und Kultur bewunderten sie für ihre Schönheit und Herzlichkeit. Außerdem verband Felix eine innige Geschwisterliebe mit seiner knapp dreieinhalb Jahre älteren Schwester Fanny. Wie er ein musikalisches Genie und vielseitiges Talent.

Casanova verschaffte vielen Frauen ein kurzes Glück und danach ein langes Leiden. Felix Mendelssohn Bartholdy steht vor allem für Nachhaltigkeit in Verbindung mit Glückseligkeit …

Was das alles mit Universitätsmusikdirektor David Timm zu tun hat? Zweierlei: David Timm zählt zu den heute herausragenden Musikerpersönlichkeiten, die von Felix Mendelssohn Bartholdy höchste Anerkennung bekommen hätten und in Leipzig maßgeblich das Musikleben prägen.

Zudem hat der Leipziger Eudora-Verlag das Buch von Brigitte Richter in einer besonderen Aufbereitung auch als Hörbuch konzipiert – und David Timm übernimmt dabei den vielfältigen musikalischen Part. Das vermittelt ein hautnahes Erlebnis in höchster Brillanz.

Im Rahmen des Lesefestes „Leipzig liest“ der Leipziger Buchmesse kommt es am Freitag, dem 14. März, um 18.30 Uhr sogar zu einem Live-Genuss mit David Timm im Rahmen einer Lesung des Buches „Frauen um Felix Mendelssohn Batholdy“ von Brigitte Richter im Musikinstrumente-Museum des Grassi-Museums am Johannisplatz. Das dürfte sogar unter die Haut gehen.

Holger Gemmer

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