Stempeln gehen mit Kurt Wolff

Verkehrte Welt: Wem die Kurt-Wolff-Stiftung die Rote Karte zeigt, muss nicht das Spielfeld verlassen, sondern wird zielführend ins Geschehen geschickt … Das ist jedenfalls auf der Leipziger Buchmesse so der Fall.

„Stempeln gehen“ wird mit der Kurt-Wolff-Stiftung zu einer vielfach lohnenden Sache. Eine rote Karte führt 45 Verlage auf, die Mitglied in der im Jahr 2000 gegründeten Stiftung sind und die es nun zu besuchen gilt. Das kann im riesigen Feld des Messegeländes eine vorteilhafte Konzentration sein, sofern noch keine aufwändige individuelle Auswahl vorgenommen wurde.

Da auch 45 Besuche reichlich viel sein können – vor allem dann, wenn vielleicht nur ein freier Tag dafür vorhanden ist –, gibt es bereits bei zehn via Stempel bestätigten Standbesuchen eine Belohnung in Form einer Flasche Riesling. 20 Besuche bringen zwei Flaschen.

Wie sich schon bald zeigt auf dieser persönlichen Entdeckungstour, wird der Wein letztlich zu einem zusätzlichen Bonbon, denn das Gefundene in Verbindung mit manch erfrischendem und erhellendem Gespräch erweist sich als der besondere Genuss des erlebten Rundgang.

Raffiniert von der Kurt-Wolff-Stiftung, deren Ziel die Förderung einer vielfältigen Verlags- und Literaturszene ist und die sich als Interessenvertretung der deutschen Independent Verlage versteht. Vertiefende Informationen dazu unter www.kurt-wolff-stiftung.de.

Holger Gemmer

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