Mörderische Weihnachtspralinen

Andreas M.Sturm ist ein Mensch, der zur Perfektion neigt. Dieser Vorzug verleiht seinen Büchern, die er als Autor von Kriminalromanen und Kriminalkurzgeschichten vorlegt, fast wissenschaftliches Niveau. Wer erfahren möchte, wie man wen wann und wo am günstigsten um die Ecke bringen kann, schlage bei ihm nach. Sturm klappt immer. Als besonders praktikabel scheint die zusammen mit 15 seiner schreibenden Spießgesellen ausgeheckte und von ihm auch herausgegebene Anthologie „Weihnachtsmorde“ zu gelten. Weshalb sonst sollten bereits vor deren Erscheinen im Leipziger fhl Verlag dort so viele Vorbestellungen eingegangen sein?

Foto03

Andreas M. Sturm an einem Tatort

Weiterlesen

Innovative Klosterwelt

In den Klöstern des Mittelalters entwickelte sich eine für die Zukunft der Welt bedeutende Innovationskraft und eine bislang unerreichte Rationalität der Lebensgestaltung. Das Forschungsprojekt „Klöster im Hochmittelalter: Innovationslabore europäischer Lebensentwürfe und Ordnungsmodelle“ beleuchtet und analysiert das. Einblicke dazu gibt es am Freitag, den 23. Oktober, in der Sächsischen Akademie der Wissenschaften (SAW) zu Leipzig. Weiterlesen

Büchertage im Oktober

Es ist die 19. Ausgabe des „Leipziger literarischen Herbstes“, der in diesem Jahr in der Zeit vom 20. bis 27. Oktober veranstaltet wird. Wie immer aus diesem Anlass geht ein Ruck durch eine teils lokale, teils angereiste Masse von Schreibern, Machern, Nutzern und Lesern von Büchern. Denn jeder Einzelne dieser unverwechselbaren Spezies kann seinen Platz unter den Akteuren oder im Publikum suchen und finden, was er in der Regel auch tut. Und das bringt weiteres Leben in unsere quirlige Stadt. Weiterlesen

Lebensbeichte ohne Tabus

In diesen Tagen wird das wiedervereinte Deutschland 25 Jahre alt. In Leipzig geht die Erinnerung um, gerade hier. Denn die Stadt ist im wilden Geschehen der Wende der Brennpunkt gewesen. Hier hatten sich gute alte Tugenden wieder einmal zuerst stark gemacht – für internationale Sichtweite, für kritisches Denken, für Toleranz und Aufmüpfigkeit, sogar den humorvollen Umgang miteinander. Das verdeutlicht der Roman „Ostpoker. Eine Frau deckt ihre Karten auf“.

Ostpoker

Weiterlesen